BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN

Bündnis 90 Grüne Lahnstein

Alexandra Dinzen von den Grünen weist auf Streusalzalternativen hin. Ein Appell an Lahnsteiner Privathaushalte

09.01.26 – von Jutta Niel und Alexandra Dinzen –

Mit den kalten Wintermonaten kommen nicht nur Schnee und Glätte, sondern auch die Frage, wie man Gehwege und Einfahrten sicher halten kann. Viele Privathaushalte greifen dabei auf Streusalz zurück, um die Rutschgefahr zu minimieren. Doch Alexandra Dinzen, Vorstandssprecherin der Grünen, Gärtnerin und Agraringenieurin, spricht sich entschieden gegen das Streuen von Streusalz aus und nennt zahlreiche Gründe, warum Privathaushalte besser auf alternative Maßnahmen setzen sollten. Dinzen betont, dass Streusalz erhebliche negative Auswirkungen auf die Umwelt hat. Es verschmutzt Böden und Gewässer, indem der Salzgehalt in diesen Bereichen erhöht wird. Das hat schädliche Folgen für Pflanzen und Tiere, insbesondere in empfindlichen Ökosystemen. Die Versalzung von Böden beeinträchtigt zudem die Bodenqualität und hemmt das Wachstum von Pflanzen.

Die Politikerin weist auch auf die gesundheitlichen Risiken hin, die mit dem Einsatz von Streusalz verbunden sind. Salz kann Allergien auslösen und Atemwegserkrankungen verschlimmern. Darüber hinaus sind Haustiere gefährdet, die über mit Streusalz behandelte Flächen laufen, da sie Haut- und Pfotenprobleme entwickeln können.

Streusalz hat nicht nur negative Auswirkungen auf die Umwelt und die Gesundheit, sondern schädigt auch die Infrastruktur. Es greift Beton und Asphalt an, was zu Rissen und weiteren Schäden führt. Die damit verbundenen Reparaturkosten sind hoch und können die Lebensdauer von Gehwegen und Straßen erheblich verkürzen. Außerdem führt der Einsatz von Streusalz zu direkten negativen Auswirkungen auf das Grund- und Trinkwasser . Chlorid wird nicht abgebaut sondern reichert sich im Wasser an und ein hoher Salzgehalt beeinträchtigt die Trinkwasserqualität.

Alexandra Dinzen empfiehlt, auf umweltfreundliche Alternativen zu Streusalz umzusteigen. Materialien wie Sand, Kies, Sägemehl oder spezielle umweltfreundliche Streumittel können die Rutschgefahr ebenfalls verringern, ohne die schädlichen Auswirkungen von Salz. Diese Alternativen bieten zudem eine bessere Traktion und sind weniger schädlich für die Natur. Um die Rutschgefahr zu minimieren, rät Dinzen zu präventiven Maßnahmen. Dazu gehören das frühzeitige Räumen von Schnee, das Streuen von Sand vor dem Frost und die regelmäßige Wartung von Gehwegen und Einfahrten. Auch der Einsatz von rutschfesten Pflastersteinen kann eine sinnvolle Lösung sein.

Alexandra Dinzen appelliert an alle Privathaushalte, das Streuen von Streusalz als letzte Option zu betrachten. Die negativen Auswirkungen auf die Umwelt, die Gesundheit und die Infrastruktur überwiegen oft die kurzfristigen Vorteile. Durch den Einsatz umweltfreundlicher Alternativen und präventiver Maßnahmen können Haushalte zur Sicherheit auf ihren Wegen beitragen, ohne dabei die Umwelt zu belasten.

Ortsverbandssitzungen

Ortsverbandstreffen finden jeden letzten Mittwoch im Monat ab 19:00 Uhr statt.

Bei Interesse einfach über das Kontaktformular melden.

GRUENE.DE News

Neues